Religionsunterricht

Der Religionsunterricht gehört als Block zur Stundentafel im Schulunterricht. Das heisst, der Staat stellt den kirchlichen Institutionen ein Zeitgefäss für den Religionsunterricht zur Verfügung.
Der Religionsunterricht hat von der 1. – 6. Primarklasse mit einer bis zwei Wochenlektionen einen festen Bestandteil in unserem Stundenplan.

 

 

Katholische Pfarrkirche St. Verena 

             

Adresse:                  Röm.-kath. Pfarramt

                                  Hauptstrasse 28

                                  Postfach 527

                                  8832 Wollerau

Telefon:                    044 787 01 70

Fax:                           044 786 36 42

 

Auf der Zürichseeinsel Ufenau existierte seit dem Frühmittelalter eine Pfarrkirche für das umliegende Festland. Im Laufe des 12. und 13. Jahrhunderts kam es schrittweise zur Aufteilung der Grosspfarrei. Am Südufer des Zürichsees entstand westlich des Krebsbaches zunächst die Pfarrei Wädenswil. Zwischen 1217 und 1265 trennte sich davon die Pfarrei Richterswil mit dem Weiler Wollerau ab. Schon vor 1370 gab es hier eine Filialkapelle von Richterswil, was auf eine Dorfbildung bereits im 14. Jahrhundert schliessen lässt.

Als der Johanniterorden die Herrschaft Wädenswil 1549 an Zürich verkaufte, blieben die Wollerauer bis zur Auflösung im Jahr 1812 der Limmatstadt zehntenpflichtig, weshalb sich Zürich, wie es sich für den Zehntherrn gebührt, mit 25 Dublonen am Bau der heutigen Kirche beteiligt hat.

Die bereits 1370 erwähnte Kapelle, an der um 1531 Kaplan Botenweiler Seelsorger war, diente nun als erste Pfarrkirche. 1558 bis 1559 erstellte Baumeister Andreas Schumacher von Freienbach einen Neubau. Das früheste Patrozinium lautete auf Maria (Liebfrauen-Kapelle), und Kirchweihfest war am Sonntag vor Verenatag. Da eine Glocke von 1636 mit den Patronen Mauritius und Verena verbürgt ist, muss das jüngere Doppelpatrozinium Verena und Mauritius (1. bzw. 22. September) bereits im frühen 17. Jahrhundert bestanden haben (erneuert bei der Hochaltarweihe von 1797). Die beiden Heiligen gehörten wie z.B. Ursus und Viktor zur Thebäischen Legion. Mauritius erlitt in St-Maurice VS den Märtyrertod, während Verena schliesslich nach Zurzach kam, wo sie sich der Armen- und Krankenpflege widmete.

1701 erhielt die Kirche die damals beliebten Reliquien einer römischen Katakombenheiligen, der Märtyrerin Kolumba, die in der Folge als Heilige und Namenspatronin eine lebhafte lokale Verehrung genoss. Ihr ist noch heute der rechte Seitenaltar gewidmet. 1966 erfolgte die Gründung einer katholischen Kirchgemeinde Wollerau anstelle der bisherigen Einheitsgemeinde.

Quelle: Schweizerische Kunstführer GSK, Albert Jörger
 
Links:

Homepage Katholische Pfarrei St. Verena Wollerau

 

 

Reformierte Kirche

 

Adresse:                  Evang.-ref. Pfarramt Höfe

                                  Hofstrasse 2

                                  8808 Pfäffikon

Telefon:                    055 416 03 33


Mit der 1848 verfassungsmässig garantierten Religionsfreiheit begann sich die konfessionelle Vermischung allmählich anzubahnen. 1850 zählte man in Wollerau noch 44 Protestanten; 1965 waren es bereits 400, und heute gibt es etwa halb so viele Protestanten wie Katholiken. Die reformierte Kirchgemeinde Höfe wurde 1906 gegründet. 1918 fand die Einweihung der heutigen reformierten Kirche Wollerau statt. Die beiden Konfessionen ergänzen sich seit Jahrzehnten in echt ökumenischem Geist.

Die reformierten Kirchgemeinden sind im Kanton Schwyz seit 1958 staatlich anerkannt. Seit 1966 ist auch die römisch-katholische Kirchgemeinde, die bis zu jenem Zeitpunkt mit der politischen Gemeinde verknüpft war, eine selbständige Körperschaft.

 

Links:
www.ref-kirche-hoefe.ch