Autorenlesungen im November 2017

 

An der Primarschule Wollerau pflegen wir seit Jahren die schöne Tradition, dass wir in regelmässigem Turnus Autorinnen und Autoren einladen. Die spannenden Begegnungen mit diesen schreibenden, zeichnenden, musizierenden, erzählenden Personen sind grossartige Momente, um in die Welt der Buchstaben und Bilder ein- und abzutauchen und sich von den Autorinnen und Autoren in ihren Bann ziehen zu lassen. Diese persönlichen Kontakte werden von den Schülern und von den Lehrpersonen sehr geschätzt. Schon manch ein Kind wurde durch die Autorenlesungen zu einem buchstäblichen Bücherwurm  oder regelrechten Geschichtenerfinder.

Folgende vier Gäste waren im November bei uns:

Märchenerzählerin Caroline Capiaghi für die KG-Schüler

Illustratorin & Autorin Vera Eggermann für die 1./2. Klässler

Autor Carlo Meier für die 3./4. Klässler

Autorin Blanca Imboden für die 5./6. Klässler

 

Sternenmärchen mit Caroline Capiaghi – Donnerstag, 23. November 2017

Am Donnerstagmorgen, 23. November 2017 besuchte die Märchenerzählerin Caroline Capiaghi unsere Schule. In der schön geschmückten Aula durften alle Kindergartenklassen mit ihr ins Märchenland reisen und dort den Geschichten „Die zwölf Raben“ (Gebrüder Grimm) und „Die Königstochter in der Flammenburg“ (aus Siebenbürgen) lauschen. Besonders faszinierte der Drache, der richtiges Feuer spucken konnte. Um sich an die beiden Märchen erinnern zu können, erhielt am Schluss jedes Kind einen Stern auf die Stirn – genau wie der Stier, der die Königstochter zu befreien half.

Aussagen der Kinder:

„Mir hät bsunders guät gfalla, dass mer am Schluss an Stern übercho händ.“

„Mich hät überrascht, dass da Ring wieder cho isch.“

„Mir hät gfallä, dass dä Drachä hät chönna richtigs Füür spuckä.“

„S’Drachämärli hät mer am beschtä gfallä.“

„Äs isch schön gsi, dass d’Frau Lerch mitcho isch.“

„Mir hät d’Reis mit äm Stampfä, Flüügä und Chletterä guät gfallä.“

 

Autorin und Illustratorin Vera Eggermann - Dienstag, 28. November 2017

Vera Eggermann aus Luzern besuchte die 1. und 2. Klassen. In ihren drei Lesungen erzählte sie den Kindern die Geschichte von ALOIS, einem jungen Stier, der mit seinen überschüssigen Kräften nicht so richtig umzugehen versteht. Als er wieder einmal das kleine Schäfchen ungestüm umrennt, muss er lernen, Konsequenzen aus seinem Handeln zu tragen.

Die Bilder und die Geschichte sprachen die Kinder sehr an, noch mehr aber waren sie angetan von den Spontanzeichungen der Autorin und Illustratorin Vera Eggenberger. Die Geschichte ALOIS schrieb Max Bolliger vor fast 40 Jahren, jetzt wurde sie neu illustriert und aufgelegt.

Aussagen der Kinder:

Ihre Zeichnungen sehen aus wie echt. Das Ende war schön, weil Alois den Weg wieder nach Hause gefunden hat. (Melissa)

Das spannendste war, als Alois wieder zu seinen Freunden zurückkam. (Fabio)

Ich hab meine Augen fest aufgesperrt, so schnell und schön hat sie gezeichnet. (Sven)

Du hast ganz schön gemalt. Wir lassen es auf der Tafel. Manchmal schauen wir zu deinem Bild. (Alexander)

Mir hat der Schluss gefallen, weil Alois seine Mutter wieder gesehen hat. (Sara)

 

Autorenlesung  mit Carlo Meier -  Montag, 20. November 2017

Zu Beginn der Lesung stellte Carlo Meier die Figuren aus seiner berühmten Jugendkrimireihe „Die Kaminski-Kids“ vor. Die Reihe wird jedes Jahr durch einen neuen Band ergänzt. Aus dem zweitneusten Band Nr. 17 „Der Selfiebetrüger“ las Carlo Meier sehr spannende und packende Textzeilen vor. Beim anschliessenden Quiz konnten die Schüler beweisen, ob sie gut zugehört hatten. Durch die vorbereiteten Fragen erfuhren die Schüler zum Schluss viel Interessantes über die Person und den Schriftsteller Carlo Meier.

Aussagen der Kinder:

„Ich habe es interessant gefunden, wie er auf die Kaminski-Kids gekommen ist.“

„Die Autorenlesung war cool!“

 

Autorenlesung mit Blanca Imboden – Donnerstag, 30. November 2017

Frau Imboden besuchte am Donnerstag, 30. November die 5.+6. Klässler und erzählte sehr viel aus ihrem Leben. Ihre Laufbahn ist beeindruckend. Ihr schriftstellerischer Durchbruch gelang ihr mit dem Buch: Wandern ist doof! Gut, dass sie über das genaue Recherchieren so ausführlich berichtet hatte. Das ist etwas, was unsere Schüler bei ihren nächsten Vorträgen anwenden und umsetzen können. Keine Schülerfrage wurde abgelehnt respektive nicht beantwortet. Es waren interessante 75 Minuten.

Aussagen der Kinder:

Die Autorenlesung von Blanca Imboden fand ich sehr spannend und unterhaltsam. Speziell gefiel mir, was sie alles schon erlebt hatte und den Weg zur Autorin. Ich selber habe noch kein Buch von ihr gelesen, was ich sicher noch tun werde, denn mir hatte der Ausschnitt, den sie vorlas, sehr gefallen. (Cla)

Ich fand es spannend, was sie früher alles gemacht hatte. Mir hat es so gefallen, dass ich noch ein Buch gekauft habe. Ich fand es toll, dass sie alles auf Deutsch sagte.  (Luca)

Frau Imboden machte schon recht viele Jobs. Ich fand es cool, dass sie das Buch „Schule ist doof“ schrieb. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie früher einmal Sängerin werden wollte. (Silas)

 

30. November, als die Autorin Blanca Imboden in unsere Klasse kam, erzählte sie uns zuerst etwas über ihr Leben. Sie erzählte, dass sie einmal in einer Gondelbahn gearbeitet hatte. Danach sagte sie uns, dass ihr Glücksbuch, „Wandern ist doof“ vielleicht verfilmt wird. Das Buch wird etwa für 2 Millionen Fr. verfilmt. Danach hat sie uns gefragt, ob wir Fragen hätten. Wir sagten ja und stellten Fragen, z. B. wie alt sind Sie? Und weitere solche Fragen. Dann las sie uns etwas vor aus dem Buch „Schule ist doof, das ich übrigens auch habe. Danach machten wir noch ein Bilderquiz. Der Morgen war sehr cool und gefiel mir sehr.  (Ramon)

 

OK Autorenlesungen

Dominique Lüthi, Irma Büsser, Andi Isenring, Kurt Büsser