Einblicke in den Zukunftstag von vier Sechstklässlern

 

Am 8. November 2012 wurde der diesjährige Zukunftstag durchgeführt. Dabei erhielten alle Schüler der 5./6. Klasse während eines Tages Einblicke in ganz verschiedene Berufsfelder. Vier Schüler- bzw. Schülerinnen der 6. Klasse b haben dabei ihre Eindrücke dargestellt.

 

 

Unser Besuch im Altersheim

Als ich heute Morgen aufgestanden war, dachte ich mir: „Oh nein, heute muss ich ins Altersheim!“ Müde ging ich zum Frühstück und ass etwas; ich hatte einfach keinen Hunger.

Dann um 8:39 fuhr unser Bus zum Richterswiler Bahnhof. Von dort reisten wir mit dem Zug weiter nach Horgen. In Horgen stiegen wir in einen Bus zum Alters-und Pflegeheim Tödiheim ein. Dort durften wir uns noch ein bisschen „austoben“. Unsere Begleitung, Herr Büsser, meldete uns an, und wir traten ins Heim ein. Mit dem Aufzug fuhren wir hoch ins Dachgeschoss und uns wurden die Regeln im Altersheim erklärt. Anschliessend bekamen wir noch eine Führung durchs ganze Haus. Die Führung war sehr interessant, und ich fand das Altersheim schon gar nicht mehr so blöd.

Nach der Führung begleiteten wir die Bewohner zum Mittagessen. Endlich waren auch wir an der Reihe. Es gab Pommes mit Chicken Nuggets - es war sehr fein. Nach dem Mittagessen gingen wir wieder hoch ins Dachgeschoss. Dort lernten wir Blutdruck messen, Blutzucker erkennen und einige von uns spielten Klavier – obwohl das eigentlich nicht gedacht war. Nach diesem kleinen Abenteuer kamen schon ein paar Bewohner für das Lottospiel. Als mehr da waren, starteten wir. Kaum hatten wir begonnen, so schien es mir, kam auch schon unsere Begleitperson Frau Steiner. Mit ihr liefen wir zum Bahnhof Horgen, weil gerade kein Bus kam. Mit dem Zug fuhren wir nach Richterswil und mit dem Bus nach Wollerau. Dies war ein sehr schöner Tag, an dem ich viel gelernt habe. Zum Beispiel, dass man den Tag nicht vor dem Abend loben sollte. Also ging ich in mein Zimmer und lies mich in mein Bett fallen. Mit schönen Erinnerungen und ohne Abendessen schlief ich ein. Ich träumte, dass ich selbst in hohem Alter in diesem Altersheim von Schulkindern besucht werde.

V. S. (Klasse 6B)

 

 

Ein Tag als Siemensarbeiterin

 

Als ich am Morgen von meinem Mami geweckt wurde, war mein erster Gedanke: der Zukunftstag bei der Siemens. Später schaute ich aus dem Fenster und erblickte dort ein atemberaubendes Morgenrot, das mir versprach, dass heute ein wunderschöner Tag sein wird .Und das wurde er auch!

 

So fing er an:

Als uns Herr P. sicher mit Bus, Zug und Tram durch den Verkehr geführt hatte, standen wir nun vor dem imposanten Siemensgebäude. Nach einer Stärkung mit einem Gipfeli und Orangensaft in der Siemenskantine, wo wir auch die Mädchen aus anderen Schulen kennenlernten, führte uns eine Frau in das Gebäude der Lehrlinge. Dort teilten wir Mädchen uns in vier Gruppen auf. Meine Gruppe und ich bekamen einen Einblick in den Bereich Informatik und den Bereich Elektronik. Andere Gruppen erfuhren auch etwas über Automatik, aber für uns reichte es leider nicht mehr .Nach diesen zwei Stunden genossen wir Schnitzel, Pommes, Gemüse und ein Überraschungsei in vollen Zügen. Den Nachmittag verbrachten wir in einem anderen Gebäude. Als Erstes hatten wir dort viele spannende Informationen über die Artikel der Siemens erhalten und was sie alles herstellen oder hergestellt hatten. Auch ein kurzer Besuch im Brain- Bus, bei dem wir vieles über das Gehirn und die Sinne erfuhren, durfte nicht fehlen. Als krönenden Abschluss zeigte uns ein Herr etwas über die Entstehung der Firmen Siemens. Nachdem wir Mädchen uns von unserer Begleitperson, die uns durch den Tag geführt hatte, bedankt und verabschiedet hatten, traten wir glücklich die Heimreise an. Dank den Verkehrsmitteln Tram, Zug und Bus erreichten wir nach einer Stunde unser Zuhause, wo mich Mami mit einem feinen „ Grittibänz “ erwartete. Es war ein schöner Einblick in die Welt der verschiedenen Techniken.

L.C. (Klasse 6b)

 

 

 

Mein Zukunftstag bei Ergon.

Um 07:40 Uhr wurden wir von Frau H. abgeholt. Wir machten uns auf den Weg nach Zürich zur Firma Ergon. Nach einer Stunde Fahrt waren wir schon angekommen. Wir traten in ein Sitzungszimmer ein und suchten uns einen Platz. Im Sitzungszimmer war auf jedem Tisch ein Laptop oder ein PC. Nach der Vorstellung von Andrea Z. und ihren Instruktionen fingen wir an, ein Scratch-Spiel zu gestalten. Scratch ist eine Computerprogrammierung, die den Kindern ermöglicht, ein eigenes Spiel zu erfinden. Nach ungefähr eineinhalb Stunden kam schon die erste Pause. Wir assen ,,Gipfeli." Nach der Pause machten wir uns wieder an die Arbeit. Danach erklärte sie uns die Stellen, die man bei Ergon bekommen kann und was man für einen Abschluss der Oberstufe haben muss. Als sie fertig war, liefen wir zum anderen Gebäude. Insgesamt haben sie drei Gebäude.


Zwei von denen durften wir besuchen. Endlich angekommen marschierten wir die Treppe hoch bis zum vierten Stock, und schon waren wir in der Kantine. Zum Essen gab es Lasagne. Das Essen war sehr fein. Nachdem alle fertig waren, huschten wir schon wieder in das erste Gebäude, und wir machten einen kleinen Rundgang. Als Erstes zeigte sie uns den kleinen Spielraum, in dem zwei ,,Fussballkasten" standen. Zwanzig Minuten verweilten wir dort, und schon ging es weiter in den zweiten Stock. In diesem Raum waren viele Büroplätze. Vor dem Eingang befand sich ein grosser Tisch, auf dem sich eine grosse Modell-Lokomotive befand. Andrea Z. zeigte uns, was die Lokomotive alles machen konnte. Obwohl es sehr spannend war, mussten wir uns schon wieder in unserem Sitzungszimmer versammeln. Als wir wieder auf unseren Plätzen sassen, stand ein Wettbewerb an. An diesem Wettbewerb musste man ein eigenes Scratch-Spiel erfinden. Alle hatten eine Stunde Zeit. Nach einer Stunde machten wir einen Rundgang, um sich alle Ideen anzuschauen. Es war erstaunlich, was man in so kurzer Zeit erfinden kann. Später bekamen wir einen Zettel, auf dem man die drei besten Ideen aufschreiben durfte. Fünf Minuten später gab sie die Gewinner bekannt. Die Gewinner erhielten einen USB-Stick. Anschliessend verabschiedeten wir uns von Andrea Z. und fuhren nach Hause.

 

Diesen Zukunftstag fand ich sehr spannend, und ich war erstaunt, was man alles mit dem Computer machen kann.

S. B. (Klasse 6b)

 

 

 

Der Zukunftstag bei der Firma Ergon

Der Zukunftstag war toll, und es ist sehr viel los in der Firma Ergon.

Am Anfang dachte ich, es sei überhaupt nichts für mich. Als wir dann dort waren, begrüssten wir uns alle. Andrea Z. war unsere Leiterin. Natürlich gab es auch noch vier Lehrlinge. Sie halfen uns alle, wenn ein „Problemchen“ auftauchte. Frau Z. erklärte uns vieles über Informatik, aber auch über die Firma Ergon. Danach gab es eine kleine Pause. Als wir etwas gegessen und getrunken hatten, machten wir uns wieder an die Arbeit. Wir konnten alle ein kleines Spielchen oder eine Geschichte darstellen. Natürlich ist es nicht einfach, man braucht sehr viel Konzentration und Geduld.

Als es wieder Zeit wurde für eine grössere Pause, überraschten sie uns mit dem „Zmittag“. Zum „Zmittag“ gab es Lasagne. Wir assen und genossen es.

Als wir fertig waren, warteten unsere Spielchen oder Geschichten auf uns. Eine Schülerin sass gerade neben mir, also halfen wir uns gegenseitig. Als wir alle mit der Geschichte oder dem Spielchen fertig waren, machten wir einen kleinen Wettbewerb. Ein Junge bekam einen Preis, zwei Schülerinnen ebenfalls. Wir bedankten uns alle und verabschiedeten uns.

Nachdem wir um 16.00 Uhr aushatten, war ich total müde. Aber ich sah meinen Vater, er wartete beim Auto auf mich, und zusammen machten wir uns bereit für die Rückfahrt.

A. A. (Klasse 6b)